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Alexander von Humboldt


Wir feiern am 14. September 2019 den 250. Geburtstag von Alexander von Humboldt

Zu diesem Anlass ehren wir ihn im Dendrologischen Garten in Bad Berneck, die 1. Natur im Garten - Stadt in Bayern. In dem dortigen Bergwerk ersann er die Grubenleuchte und wäre kurz vor seinem 27. Geburtstag fast bei der Erprobung erstickt. 

Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt  wurde am 14. September 1769 in Berlin geboren und verstarb dort am 6. Mai 1859.


Er war seiner Zeit weit voraus als Weltwissenschaftler und Naturforscher, eben ein Universalgenie. Alexander forschte seit seiner Kindheit und interessierte sich für alles.

So entdeckte Alexander 3.600 Pflanzenarten, brachte 60.000 getrocknete Pflanzenproben nach Europa, schrieb 50.000 Briefe und kam zu der Erkenntnis das alles Wissen allen Menschen zur verfügung gestellt werden müsste.


Alexander erkannte das Reisen sehr wichtig für das Erkennen der Zusammenhänge dieser Welt sei. Er begann mit der Vernetzung über alle Grenzen hinweg um das erlangte Wissen zu mehren und zu verbreiten. Ein frühes Wkipedia. In seinem Werk Kosmos fasste er alles zusammen.


Durch seine Forschungsreisen in Europa, Russland, Zentralasien, Nordamerika und vor allem Südamerika erkannte er wohl als einer der Ersten die Zusammenhänge in der Natur und das alles mit allem verbunden sei. So sah er auf seiner Südamerikareise im Alter von 27 Jahren die Zerstörung der Natur durch die Menschen und erkannte die dadurch ausgelösten Klimaveränderungen am Valencia See.

Er berichtete auf seinen späteren Vortragsreisen darüber und von seiner Befürchtung das Menschen um des Profit Willen die Natur zerstören werden. Sogar auf anderen Planeten, zu denen sie einst reisen werden.


Von Cumana aus bereiste er 5 Jahre lang Südamerika, bestieg 6 Vulkane - erforschte deren besondere Geologie und die Klimazonen. Füllte in der Zeit 4.000 Seiten in seinen Tagebüchern mit Zeichnungen, Tabellen und Beschreibungen. Seine Forschung ist unglaublich umfangreich. Alexander entdeckte, sammelte und beschrieb: 15 Affenarten, 2 Klapperschlangenarten, 20 Tropische Fischarten und 203 Insektenarten.

Von den von ihm beschriebenen 14 indigenen Stämmen gibt es Heute nur noch 6. 


Für Alexander waren alle Menschen gleich. Er entdeckte die Verbindung vom Orinoko zum Amazonas als der den Casiquiare nach Beschreibungen der Ureinwohner befuhr. Alexander war von der Artenvielfalt überwältigt. Allein im Orinoko gibt es 1.000 Fischarten, wie wir Heute wissen. 


Nach ihm wurden 267 Pflanzen- und 107 Tierarten benannt.

So eben auch Lilium humboldtii aus Florida und die neue ungefüllt blühende Kleinstrauchrose ' Alexander von Humboldt'. 


Alexander engagierte sich zusammen mit seinem Bruder Wilhelm und einer ganzen Reihe Namhafter Persönlichkeiten, wie Lenné und Borsig, im Verein zur Beförderung des Gartenbaues im Preußischen Staate. Der späteren Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e. V.



Botanischer Garten Erlangen

Zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldt finden im Botanischen Garten in Erlangen eine Sonderausstellung und Vortragsreihe statt





Nees von Esenbeck - ein besonderer Botaniker

Eine besondere Ausstellung im Botanischen Garten in Erlangen. 

Die Ausstellung Nees von Esenbeck – sein Wirken in Erlangen vor 200 Jahren 


Vor 200 Jahren wurde Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck zum

Professor für Naturwissenschaften und Botanik an der damaligen
Universität Erlangen ernannt. 

Als Nees von Esenbeck 1818 den Ruf an die Erlanger Universität erhielt,
war er einer der ersten Botaniker, die sich der Systematisierung niederer Arten zuwandte. Nees beschrieb rund 7000 Pflanzenarten neu und schuf auf diese Weise eine breite Basis für weitere botanische Forschungen. In diesem Zusammenhang stand er in engem Kontakt zu zahlreichen namhaften Wissenschaftlern der damaligen Zeit und konnte durch den regen Austausch mit ihnen wichtige Erkenntnisse für seine weiteren Forschungen gewinnen. Ebenfalls bemerkenswert ist seine Korrespondenz mit Johann Wolfgang von Goethe. Ihm zu Ehren benannte Nees von Esenbeck die Gattung Goethea. Im Tropenhaus des Botanischen Gartens können Besucher heute die Goethea cauliflora mit ihren rot-weißen Blüten bewundern.

Sein unkonventionelles Auftreten verknüpft
mit vielen akademischen Neuerungen ist eine interessante Facette und
zeichnet das Bild eines fortschrittlichen Wissenschaftlers. Sein umfassendes wissenschaftliches Lebenswerk als Arzt, Botaniker, Zoologe und Naturphilosoph wirkt heute noch nach.